Haßfurt, Lkr. Haßberge. Bereits in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages hatte die Feuerwehr Haßfurt ihren ersten Einsatz im neuen Jahr, der zudem einen ungewöhnlichen Verlauf nahm. In einem Wohngebiet standen zwei Müllcontainer und eine Hecke lichterloh in Flammen. Noch während der Löscharbeiten wurde außerdem ein Feuerwehrmann Zeuge einer Unfallflucht.
Gegen 1.15 Uhr wurden Bewohner eines Hochhauses in der Straße „Sauerländig“ auf ein Feuer aufmerksam, das sich am dortigen Müllsammelplatz rasch ausbreitete. Sie setzten umgehend einen Notruf ab. Nach der Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt rückte umgehend die Haßfurter Feuerwehr mit rund 15 Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Christian Meisch aus und konnte Schlimmeres verhindern. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits mehrere Meter hoch. Zwei Kunststoffcontainer für Restmüll und Altpapier standen in Vollbrand, ein Biomüllcontainer wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Der Containerstandplatz war von dichten Hecken umgeben, von denen eine ebenfalls Feuer fing. Die unmittelbar angrenzenden Garagen waren glücklicherweise nicht vom Brand betroffen. Nach Angaben der Beamten der Polizeiinspektion Haßfurt ist die Brandursache derzeit unbekannt. Es ist aber wohl davon auszugehen, dass die Müllcontainer zumindest fahrlässig in Brand gesetzt wurden.

Noch während der Nachlöscharbeiten beobachtete ein Feuerwehrmann eine Unfallflucht in der am Einsatzort angrenzenden Dr.-Neukam-Straße. Beim Rangieren stieß der Fahrer eines Kleintransporters gegen ein ordnungsgemäß am Straßenrand geparktes Auto und beschädigte dieses am Kotflügel. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer seine Fahrt fort. Dank des von dem Feuerwehrmann notierten Kennzeichens konnte die Polizei umgehend die Ermittlungen aufnehmen.

