Haßfurt, Lkr. Haßberge. Nachdem die Feuerwehr Haßfurt erst am Sonntag zu einer Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in der Straße „Im Wehrlein“ gerufen worden war, wiederholte sich eine ähnliche Alarmmeldung am Donnerstagnachmittag. Dieses Mal lag der Einsatzort in der Haßfurter Altstadt.
Gegen 12.15 Uhr wurden Bewohner eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt 18 Wohnungen in der Häckergasse auf Brandgeruch und eine Rauchentwicklung aufmerksam und setzten einen Notruf ab. Die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt alarmierte daraufhin die Feuerwehr Haßfurt. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es im Keller im Bereich der Heizungsanlage an der Abgasführung zu einem Rauchaustritt gekommen war.

Vorsorglich wurden weitere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Prappach nachalarmiert, sodass sich insgesamt rund 30 Einsatzkräfte vor Ort befanden. Das Gebäude wurde in den betroffenen Bereichen belüftet und anschließend kontrolliert. „Die Rauchschutztüren im Haus haben sehr gut funktioniert und eine Ausbreitung des Rauchs weitgehend verhindert“, erklärte Kommandant und Einsatzleiter Christian Meisch.
Auch Kreisbrandmeister Peter Schüler machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Der Rettungsdienst konnte ohne weitere Maßnahmen wieder abrücken. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und das Gebäude wurde wieder freigegeben.

