Aidhausen / Kerbfeld, Lkr. Haßberge. Ein Verkehrsunfall mit gleich drei beteiligten Fahrzeugen hat sich am frühen Donnerstagabend auf der Bundesstraße 303 zwischen den Abfahrten Lendershausen und Humprechtshausen auf der Gemarkung Aidhausen/Kerbfeld ereignet. Auslöser war ein plötzlich die Fahrbahn querendes Wildtier.
Gegen 19.15 Uhr war ein Autofahrer mit seinem VW in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs, als von links ein junges Reh die Straße kreuzte. Der Fahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Tier wurde bei dem Aufprall getötet und blieb im Straßengraben liegen. In der Folge kam es zu einer Kettenreaktion. Der Fahrer eines nachfolgenden Hyundai konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den VW auf. Eine weitere Autofahrerin, die mit einem BMW ebenfalls hinter den beiden Fahrzeugen unterwegs war, prallte anschließend in das Heck des Hyundai.

Nach dem Eingang des Notrufs alarmierte die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt die Feuerwehren aus Kerbfeld und Aidhausen. Rund 30 Einsatzkräfte rückten aus. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Johannes Hauck sicherten sie die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher.
Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der Rettungsdienst sichtete die beteiligten Insassen, stellte jedoch keine Verletzungen fest. Nach Angaben eines Beamten der Polizeiinspektion Haßfurt beläuft sich der entstandene Sachschaden nach ersten Schätzungen auf etwa 15.000 Euro.
Während der Hyundai seine Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen konnte, mussten der VW sowie der BMW abgeschleppt werden. Für rund zwei Stunden kam es auf der vielbefahrenen Bundesstraße zu Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr leitete den Verkehr wechselweise einspurig an der Unfallstelle vorbei.

