Ebern / Unterpreppach, Lkr. Haßberge. Zwei Verletzte und Totalschaden an den beteiligten Fahrzeugen sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls auf der Staatsstraße 2278 zwischen Gemünd und Unterpreppach. Die Autos waren dort am Mittwochmorgen nahezu frontal zusammengestoßen. Beide Fahrer stammen aus dem Landkreis Haßberge.
Gegen 7.45 Uhr war ein 32-Jähriger mit seinem Ford Focus von Gemünd in Richtung Ebern unterwegs. Nach Angaben eines Beamten der Polizeiinspektion Ebern war der Mann auf dem Weg zur Arbeit und hatte es offenbar eilig. Nach einer Rechtskurve, rund 300 Meter vor der Abzweigung nach Vorbach, überholte er einen Lkw und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Audi A4, an dessen Steuer ein 21-Jähriger saß. Beide Fahrer waren allein unterwegs und versuchten noch, ihre Fahrzeuge in Richtung des angrenzenden Feldes zu lenken. Dennoch stießen die beiden Autos zusammen. „Durch die Ausweichversuche wurde die Wucht des Zusammenstoßes glücklicherweise etwas abgemildert“, sagte der Polizeibeamte. Anschließend kamen beide Fahrzeuge im Straßengraben zum Stehen.
Die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt alarmierte die Feuerwehren aus Unterpreppach und Vorbach sowie die Führungsmannschaft der Feuerwehr Ebern. Rund 20 Feuerwehrleute waren unter der Leitung des Unterpreppacher Kommandanten Sven Kuhn im Einsatz. „Bei unserem Eintreffen wurden die beiden Fahrer bereits vom Rettungsdienst versorgt. Unsere Hauptaufgaben waren daher die Absicherung der Unfallstelle und das Abbinden ausgelaufener Betriebsstoffe. Zudem stellten wir den Brandschutz sicher“, so Kuhn.

Der mittelschwer verletzte Ford-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum Bamberg gebracht, der leicht verletzte Audi-Fahrer ebenfalls per Rettungswagen in das Krankenhaus nach Haßfurt. Mit dem Schrecken davon kam hingegen der Lkw-Fahrer, der unverletzt blieb.
Für rund eineinhalb Stunden kam es auf der Staatsstraße zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr konnte größtenteils einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, zeitweise musste der Streckenabschnitt jedoch komplett gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und wurden von einem Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert.
