Flammen schlagen aus Dachstuhl: Großeinsatz der Feuerwehr in Eltmann

Die aufwendigen Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Nachmittag hin. Teile des Daches mussten geöffnet werden, um versteckte Glutnester ablöschen zu können. Foto: © Christian Licha

Eltmann, Lkr. Haßberge. Ein Dachstuhlbrand hat am Dienstagvormittag einen Großeinsatz der Feuerwehr in Eltmann ausgelöst. Rund 50 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Gegen 8.45 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt zunächst die Feuerwehren aus Eltmann und Eschenbach in die Straße „Zur Wurzhütte“ zu einem Dachstuhlbrand . „Bei unserem Eintreffen schlugen bereits die Flammen aus dem Dach“, berichtete Eltmanns Kommandant und Einsatzleiter Fabian Hümmer. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen im Innen- und Außenangriff gegen das Feuer vor. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz. Obwohl der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden zur weiteren Unterstützung die Feuerwehren aus Limbach und Weisbrunn nachalarmiert.

In diesem etwas abgelegenen Wohnhaus in Eltmann brach am Dienstagvormittag ein Dachstuhlbrand aus. Foto: © Christian Licha

Die Hauseigentümer hatten großes Glück. Eine Bewohnerin bemerkte das Feuer im Spitzboden, setzte umgehend einen Notruf ab und begann anschließend mit einem Feuerlöscher, die Flammen einzudämmen. Kreisbrandinspektor Thomas Neeb lobte das besonnene Handeln der Frau ausdrücklich. „Dass zuerst der Notruf abgesetzt wurde, war genau richtig. Wäre zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand zu Hause gewesen, hätte das deutlich schlimmer ausgehen können“, erklärte Neeb. Dieser Einschätzung schloss sich auch Kreisbrandmeister Dominik Mroz an, der den Einsatz ebenfalls unterstützte. Der Rettungsdienst von BRK und ASB sicherte das Einsatzgeschehen  ab.

Insgesamt waren vier Feuerwehren aus Eltmann, Eschenbach, Limbach und Weisbrunn mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Foto: © Christian Licha

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Um auch versteckte Glutnester ausschließen zu können, deckten die Einsatzkräfte Teile des Daches ab und entfernten die Zwischensparrendämmung. Auch die gegenüberliegende Dachseite wurde kontrolliert. Dafür musste zunächst eine dort installierte Photovoltaikanlage durch eine Fachfirma demontiert werden, bevor das Dach geöffnet werden konnte.

Augenscheinlich entstand erheblicher Sachschaden. Die genaue Brandursache sowie die Schadenshöhe sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.